Durch
die rasante Entwicklung werden 1988/1989 die Kapazitätsgrenzen
erreicht, so daß ein neuer Bauabschnitt mit zusätzlicher
Platzbefestigung und Erweiterung des Ölabscheiders
beginnt und mit der Inbetriebnahme der 800-t-Schroftschere
von Lindemann vollendet wird.
Kurz danach wurde durch die Wiedervereinigung ein unerwarteter
Boom ausgelöst, auf den niemand eingestellt war.
Das geografische Umfeld im nördlichen Bereich war
plötzlich vorhanden, die Infrastruktur jedoch auf
die wenigen schnell geschaffenen Straßenverbindungen
beschränkt. Es wurde notwendig, den Fuhrpark der
neuen Situation anzupassen und in Fahrzeuge mit Anhänger
sowie zusätzliche Container und Mulden zu investieren.
Der Materialzufluß aus den südlichen neuen
Bundesländern war so groß, daß der
vorhandene Maschinenpark die Aufbereitung des Vormaterials
nicht bewältigen konnte. Gleichzeitig ergaben sich
Vermarktungs- und Liefermöglichkeiten an die Stahlwerke
in den neuen Bundesländern.
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Die
bisher auf Gießereien ausgerichtete Produktion
konnte zusätzlich auf Stahlwerks- material eingestellt
werden, so daß der Entschluß
zu der bisher größten Investition gefaßt
wurde: einer zusätzliche Großschere (1.000t)
von Lindemann. Dieses Bauvorhaben setzte eine neuerliche
Erweiterung der Platzbefestigung und der Ölabscheideranlage
voraus und wurde mit der Inbetriebnahme der Schrottschere
im Dezember 1996 abgeschlossen.
Das uneingeschränkte persönliche Engagement
für das Unternehmen in der hektischen Entwicklungs-
und Ausbauphase der letzten Jahre blieb nicht ohne
gesundheitliche Rückschlage. Diese haben die
Familie Dorst veranlaßt. über einen stufenweisen
Rückzug aus dem Tagesgeschäft nachzudenken
und einen geeigneten Partner für die Fortführung
des traditionellen Familienunternehmens nach modernen
und zukunftsweisenden Richtlinien zu rekrutieren.
Seit 1998 gehört das Unternehmen zu 100% zur Scholz
KG Essingen bei Aalen. Diese wurde 1999 von der
C.-H.Scholz KG in die Scholz
AG umgewandelt. |
Um den zukünftigen Anforderungen
eines modernen Dienstleistungsunternehmens der Entsorgungs-
und Recyclingbranche gerecht zu werden, hat eine Phase
der Neuausrichtung und Umstrukturierung in dem Unternehmen
begonnen. Dabei gilt es nicht nur Zertifizierungen nach
ISO 9000 oder als Entsorgungsfachbetrieb durchzuführen,
sondern auch eigene Maßnahmen zur umweltfreundlichen
Ruckführung der Wertstoffe zu ergreifen.
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