| Das
Eisen- und Metallschrottgeschäft ist zwischenzeitlich
weiter angewachsen und zum wichtigsten Bereich der Rohprodukte
geworden. Mit der Tochter Waltraud ist inzwischen die
dritte Generation im Unternehmen tätig. Als Waltraud
Schmidt 1954 Harry Dorst heiratet, tritt der Schwiegersohn
ebenfalls in das Unternehmen ein.
Um den Anforderungen gerecht zu werden, wird im Jahre
1958 eine Alligatorschere angeschafft und auf dem Betriebsgelände
in der Rodacher Straße installiert 1960 folgen
weitere Fahrzeuge und eine mobile dieselangetriebene
Presse für 40 x 40 cm- Pakete, die bei den Kunden
vor Ort eingesetzt wird.
Als
die Aufnahme und Aufbereitungskapa- zitäten in
der Rodacher Straße erschöpft waren, erwarb
das Unternehmen ein Grundstück in am Bahnhof Neuses.
Dort wurde eine Paketpresse für 30 x 30 cm- Gießereipakete
installiert und zwei Unimog-Fahrzeuge mit Verladekränen
angeschafft, um die Produktion und Verladung bewältigen
zu können. |
Im
Jahre 1971 pachtet Harry Dorst das Unternehmen von seinem
Schwiegervater und setzt den Ausbau des Unternehmens
im Sinne der Familientradition fort. Die Tochter Ingrid
tritt bereits 1973 in den Betrieb ein und markiert den
Beginn der vierten Generation.
Der
Ausbau des Unternehmens wird unaufhaltsam fortgeführt.
So wird der erste Bagger (Typ Faun) mit hydraulischem
Mehrschalengreifer Mitte der 70er Jahre angeschafft.
Vier/fünf Jahre später wurde der erste Teil
des heutigen Betriebsgelände an der Glender Straße
erworben und anfangs nur als Lagerplatz genutzt.
Nachdem nach und nach das Gelände befestigt und
eine Ölscheideanlage installiert wurde, wird 1979
/ 1980 die erste Schrottschere (500 t) von Lindemann
aufgebaut. Das Betriebsgelände wurde erweitert,
die Befestigung und der Ölabscheider auf das angrenzende
Gelände ausgedehnt Eine Presse für 40x40 cm
- Schrottpakete wird 1981 in Betrieb genommen. Als nächste
große Investition folgt 1985 das Bürogebäude
mit der Werkstatt und der Metallhalle und wird im Jahr
1986 mit dem Bau der Papierhalle und der Ballenpresse
abgeschlossen. |